KreativWerkstatt


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Musikalisches Rätsel

Gesucht: Ein Haus, ein Star, ein Datum …

Das günstigste Ticket kostete 45 Cent, oben auf den Rängen. Aber hören konnte man dort wohl genauso gut wie im Parkett, wo’s um 155 Cent teurer war. Und es ging ja ums Hören: Zur Eröffnung hatte man einen Star eingeladen, der fünf Tage lang, beginnend mit dem 5. Mai, seine Werke zu Gehör brachte. Jedenfalls einige. Und eigentlich verspürte der Meister gar keine allzu große Neigung, die weite Reise per Zug und Schiff anzutreten. Aber - er brauchte Geld. Die durchaus üppigen Einnahmen, die er für sein letztes Werk erzielen konnte, hatte er für Sekt und Kaviar ausgegeben, um mit seinem Lieblingsneffen und seinen Freunden ausgiebig feiern zu können. Schon hatte er darüber nachgedacht, ob er etwa Schmuck und Pelze verkaufen sollte - da bekam er dieses überaus willkommene Angebot von einem Multimillionär, der dieses wunderbare Konzerthaus - es ist ein Ziegelsteinbau im italienischen Renaissance-Stil - finanziert hatte. Es hatte übrigens auch eine Klimaanlage: Vor der Vorstellung wurde Eis unter die Bühne geschüttet, Ventilatoren sorgten dann für Kühlung.

Wenn nur nicht die weite Reise gewesen wäre. Unser gesuchter Meister wäre nämlich lieber zuhause geblieben. Nicht in die weite, neue Welt gezogen, wo ihn das Heimweh plagte.  Nervös, unruhig, voller Selbstzweifel - so kommt er schließlich am Bestimmungsort an - und wird gefeiert, mit Ruhm und Ehrungen (und Dollars) überschüttet - er wird zum Superstar

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Mathematisches Rätsel

Wer war’s?

Es gibt nicht viele Menschen, die einen Preis bekommen, bloß weil sie recht

haben und dies auch beweisen können. Unsere gesuchte Person gehört dazu. Sieben Jahre hat dieser Mensch im letzten Jahrhundert ganz im geheimen an einer ziemlich harten Nuß  geknackt – und sie auch aufbekommen. Zuvor haben sich schon an die 300 Jahre viele kluge Köpfe versucht. Einer der Rätsel-Ritter hat zwar das Rätsel nicht gelöst, dafür aber vergessen, sich umzubringen – was er eigentlich vorhatte. So hat Forschungsgeist auch noch einen überaus praktischen Nutzen!

Urheber dieser wirklich fulminante „Quizshow“ war ein Jurist, der, indem er sich mit dem Inhalt eines Buches auseinandersetzte, etwas an den Rand kritzelte - und diese Randnotiz machte die Fachwelt ein paar Jahrhunderte schier verrückt.

Bis unser gesuchter Held das Problem löste!

Wer war es , was wurde gelöst, wer war der „Urheber“ - und wie lautete eigentlich das „Rätsel“?

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In Vino Veritas!?

Zur Zeit Ludwig XIV, des Sonnenkönigs, schrieb Nicolas de Bonnefons, sein Königlichen Kammerdiener, bemerkenswerte Abhandlungen über Obst- und Gemüseanbau, auch um die Verwertung und Haltbarmachung von Früchten ging es. Sein Werk wurde ins Englische übersetzt und erschien 1665 erstmalig auch auf Deutsch.

Hierbei richtet sich unser Focus auf folgendes: Ganz in der Nähe des Ortes, in welchem Nicolas de Bonnefons eine entscheidende Entdeckung machte, serviert man heute den hervorragenden Pouilly Fumé, der hier seinen Ursprung hat und im übrigen ausschließlich aus der Rebsorte Sauvignon Blanc gekeltert werden darf. Womit eigentlich schon ausreichend Hinweise gegeben sein sollten, denn unserem Kammerdiener ging es um eine andere Sorte, die er in besagtem Buch in Erwähnung brachte. Er ordnete sie einem bestimmten Ort zu, dessen Namen sie bis heute trägt.

Anzumerken ist, daß es bis heute über den nachgefragten Wein die unterschiedlichsten Deutungen bezüglich seiner Herkunft gibt. Manche wollen ihn bereits auf 5 000 Jahre alten Zeichnungen in fernen Landen identifiziert haben. Zudem spielen die Römer, aber auch die Kreuzzüge eine gewisse Rolle. Und schließlich gibt auch eine DNA-Analyse keinen völlig gesicherten Aufschluß. Experten aber sind sich zunehmend einig: Die Wahrheit liegt am ehesten bei Nicolas de Bonnefons’ Entdeckung.

Die Fragen:

① Wie heißt die beliebte Rebe noch heute, die von Nicolas de Bonnefons namentlich zugeordnet wurde?

② Wie heißt ihre deutsche Schwester?

③ Wo wird sie hauptsächlich in Deutschland angebaut?

④ Wie heißt ihre Schweizer Schwester?

⑤ Was hat Peter Gaymann mit der ganzen Sache zu tun?

✏️ Schreiben Sie uns. Wir sind gespannt!

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Lebensrettendes Rätsel

In der Nacht des 22. Oktobers 1707 ereignete sich die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte Englands.  Der unglückliche Admiral führte eine Flotte von 21 Schiffen, vier davon liefen infolge einer falschen Positionsbestimmung auf die Klippen einer Inselgruppe vor Cornwall und sanken, was 1650 Menschen das Leben kostete. Auch der Flottenkommandant bezahlte seinen Irrtum mit dem Tod, wenn auch vermutlich durch die Hand einer Strandräuberin

Jedenfalls war das englische Parlament alarmiert – und setzte einen Preis aus für den, der das Navigationsproblem lösen würde. Der Preis war hoch und reizte viele. Schließlich gelang es einem Handwerker mit einer bahnbrechenden Erfindung, das Problem zu lösen.

Die Fragen:

① Wie hieß der Handwerker?

② Was hat er erfunden?

③ Wer hat diese Erfindung zum ersten Mal auf Tauglichkeit getestet?

④ Wo kann man sie heute besichtigen?

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Außerordentliche Ehren für einen Armen

Wir suchen einen Menschen, der lange vor uns lebte und dem es, wäre er in die Geschäfte seines Vaters Pietro eingestiegen, materiell sicher besser gegangen wäre. Aber gerade das war nach Zeiten des persönlichen Wandels und unter dem Eindruck einer über einjährigen Kerkerhaft nicht sein Ziel, und so kam es sogar zu einem Prozeß, den sein Vater gegen ihn führte und der vor dem Kirchenstuhl Guido II ausgefochten wurde. Nach Überlieferungen wurde unser Gesuchter nicht alt und starb in Blindheit. Gerade einmal 44 oder 45 Jahre dauerte sein Leben, was in einer Zeit, da Menschen mit 14 Jahren volljährig wurden, allerdings ein normales Durchschnittsalter darstellte. Und trotz seiner Armut wurden ihm bis in die heutige Zeit außerordentliche Ehren zuteil. Wer gern durch die Natur wandert und auf das symbolträchtige Plattkreuz trifft, weiß sicher, um welchen gläubigen Menschen es sich hier handeln könnte. Eine kleine Hilfe sei gegeben: das Plattkreuz leitet sich auch her aus dem hebräischen Alphabet. Also wohlan:

① Um welche Person handelt es sich? 

② Wie hießen sein Vater und seine Mutter?

③ Von welchem Bruder, von welcher Schwester sang er?

④ Schließlich: wo könnten wir ihm in unserer schönen Bodensee-Umgebung im Geiste begegnen?

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Kunst am See - aber wo?

(A) Tänzer ? - ✏️ Schreiben Sie uns

(B) Lästermaul ? - ✏️ Schreiben Sie uns

(C) Stoiker ? - ✏️ Schreiben Sie uns

Dieser wundervolle Preis krönt die richtige Lösung (auch eines Bilderrätsels) und könnte rasch der Ihre sein.


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📗 Eine besondere Leseempfehlung 📗

Bodensee
Bodensee mit Reichenau, von Arenenberg aus

Chris Inken Soppa: Über jede Grenze hinweg                                                                                                                                                                 Das Buch beinhaltet 45 Porträts von bemerkenswerten Frauen am Bodensee, beginnend in der Jungsteinzeit über das Mittelalter bis in unsere Zeit. Die Frauen lebten und leben in den Anrainerstaaten Deutschland, Schweiz und Österreich. Sie hatten bzw. haben die unterschiedlichsten Berufe wie die erste Berufsfischerin am See Frieda Meier, Dichterinnen wie Annette Droste- Hülshoff oder Nelly Dix, die Managerin Sonja Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau, die Fotografinnen Mia Hesse-Bernoulli und Ilse Schneider-Lengyel, Olga Königin von Württemberg, die Einsiedlerin und Retterin der Bibliothek in St.Gallen Wiborada oder Maria Stromberger, "der Engel von Ausschwitz".                                                                                                                                                                                                           Das Buch erzählt von streitbaren, selbstbewussten, klugen und unerschrockenen Frauen, die sich nicht davon abbringen ließen, ihre Träume zu leben, ihre Ziele zu verfolgen und Großes zu schaffen.

Am Schluss eines jeden Porträts folgen Literaturhinweise, teils mit eigenen Werken der Persönlichkeiten oder über sie sowie Internet -Links für weitere Informationen. Zusammenfassend ein hoch interessantes, kurzweiliges Buch.

Rüdiger Gmelin, Illertissen

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Das LACHEN (auch illustriert) - und was andere darüber denken

Schauen Sie mal rein:

 KURIOS & KUNTERBUNT

  • Je mehr ein Mensch des ganzen Ernstes fähig ist, desto herzlicher kann er lachen. Menschen, deren Lachen stets affektiert und gezwungen herauskommt, sind intellektuell und moralisch von leichtem Gehalt. Arthur Schopenhauer
  • Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat. Nicolas Chamfort
  • Die Menschen nehmen sich selbst zu ernst. Das ist die Erbsünde der Welt. Hätte der Höhlenmensch zu lachen verstanden, wäre die Weltgeschichte anders verlaufen. Oscar Wilde
  • Schlagt mich meinetwegen, aber lasst mich lachen! Molière
  • Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. Christian Morgenstern
  • Das Lachen ist die sicherste Probe auf einen Menschen. Dostojewski
  • Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen. Émile Zola
  • Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden. Jonathan Swift
  • Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit. Aristoteles
  • Nichts amüsiert mich mehr, als wenn ich über mich selbst lache. Mark Twain
  • Lachen lernt man nicht, lachen verlernt man. Emanuel Wertheimer
  • Leute, die nicht lachen, sind keine ernsthaften Leute. Chopin 

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Literarischer Bodensee 

"Das Fürstenhäusle in Meersburg bietet eine grandiose Aussicht über den Bodensee. Hier lebte im 19. Jahrhundert die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Das Haus gibt mit authentischer Einrichtung aus der Zeit des Biedermeier einen charmanten Einblick in ihr Leben und Werk..."  -  zum Fürstenhäusle

Literarischer Bodensee (2) 

Das Gebäude, in dem sich heute das Hesse Museum befindet, ist ein ehemaliges Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Es befindet sich in 78343 Gaienhofen und ist unbedingt einen Besuch wert!

zum Museum

Ein Bücherwurm

Es war einmal ein Wurm im Walde

Der fror so sehr - es war so kalde!

Da macht er auf sich in die Stadt

Und hofft, daß es ein Ende hat

Mit Frieren, Zittern, Bibbern, Klappern,

Mit Brennholz sammeln und mit Schnattern.

Er streunt an einem Haus entlang

Das ist so groß, es ward ihm bang!

Doch nein! Ein winzig-kleiner Spalt 

der Eingangstür gebietet Halt!

Er schlüpft hinein - ganz flugs zuweg! -

Und landet in der Bibliothek!

Dort, zwischen Dante und Herrn Dahn

Lebt er als Bücherwurm fortan.

Gerdi Scherer


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